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Degenerative Myelopathie


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Degenerative Myelopathie

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung, die als eine Rückenmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben wird und einem autosomal-rezessiven Erbgang unterliegt.

Mittels Gentest kann festgestellt werden, ob ein Zuchthund Träger der Mutation im SOD1-Gen, die als Hochrisikofaktor für die Degenerative Myelopathie angesehen wird, ist.

Bei Reinerbigkeit (Genotyp: N/N bezgl. PCR (Degenerative Myelopathie) wird ein Hund nur das intakte Gen an seine Nachkommen weitergeben und kann damit einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Rasse leisten.

Man mache sich bewußt, dass durch die autosomal-rezessive Vererbung diese Krankheit eigentlich relativ einfach aus der Zucht zu eleminieren wäre, denn die Krankheit kommt nur zum Ausbruch, wenn beide Elternteile Träger der Mutation sind und bei einem Nachkommen, dieses Gen von beiden Seiten mitgegeben wird.

Es gibt also drei Möglichkeiten der Vererbung:
A: zwei reinerbige Elterntiere bringen nur reinerbige Nackommen, dh. es wird keine Erkrankung geben und auch die Weitervererbung ist ausgeschlossen

B: aus einem reinerbigen und einem mischerbigen Elternteil werden reinerbige und mischerbige Nachkommen geboren. Auch Letztere können selbst nicht erkranken, weil die Mutation rezessiv ist, sind aber wohl Träger der Mutation und können diese natürlich auch weitervererben. Damit müssen Hunde mit diesem Gendefekt also nicht unbedingt aus der Zucht ausgeschlossen werden, sollten aber immer mit einem reinerbigen Partner (A) gepaart werden. Dadurch kann eine Erkrankung ausgeschlossen werden, aber die Weitervererbung bleibt und kann erst nach Generationen wieder auftauschen.

C: aus zwei mischerbigen Elternteilen können Nachkommen geboren werden, die Nachkommen fallen, die von beiden Eltern die Mutaion haben und damit selbst erkranken und weitervererben. Die Verpaarung zweier Hunde mit dieser Mutation ist also grundsätzlich zu vermeiden.


DSH-Spezial fragt sich, warum solche einfachen und wenig kostspieligen Methoden nicht mehr Anwendung in der Zucht finden, wenn man als Züchter daran interessiert ist, gesunde Hunde zu züchten?

Unsere Initiative:
Diese "Datenbank" soll in erster Linie dafür sein, verantwortungsvollen Züchtern mit "Träger"- oder "at-risk"-Tieren die Möglichkeit zu geben, reinerbige Partner zu finden.

Es ist absolut nicht notwendig, belastete Tiere aus der Zucht auszuschließen!

Es gibt auch andere Kriterien, die für die Zucht wichtig sind. Eine Zuchtverwendung nur auf die DM zu beschränken macht kynologisch überhaupt keinen Sinn! Über den Erbgang ist die Erkrankung kalkulierbar. Erkranken können laut bisheriger Erkenntnisse nur Hunde mit dem Typ DM/DM, dh. es geht erstmal primär um die Vermeidung dieses Typs bei den Nachkommen.
Testet Eure Hunde für Euch selbst und schickt uns die Ergebnisse nur freiwillig ein oder wenn der Typ N/N steht.

!!! nur mit Identifikationsnachweis durch anerkannten Tierarzt, ID-Beauftragten, Zucht- oder Leistungsrichter!!!

Leistet Euren Beitrag dazu, den "Topf mit den Guten" zu füllen und damit einen Genpool zuschaffen, für diejenigen, die es für ihre belasteten Zuchttiere brauchen. Es gehr hier in dieser Initiative Niemandem darum, irgendwelche belasteten Hunde auszusortieren, in schlechten Ruf zu bringen oder N/N-Hunde für die Zucht zu bewerben! Es geht nur um die individuelle Verpaarung.

BEACHTE:
laut Statistik sind 50% aller DSH mind. "Träger"
Wir danken den Ehrlichen auch für die Meldung "schlechterer" Ergebnisse, die aber nur für statistische Zwecke verwendet werden!

Die Gesundheit unserer Rasse muss das Wichtigste sein ... jetzt liegt´s an uns!


Initiativ-Datenbank DSH-Spezial: total 258 Hunde

N/N - Rüden N/N-Hündinnen N/N-Würfe